Frangfodd is schlimmer als Tschikago!
Mit dieser Warnung wächst die Erzählerin auf - ausgesprochen von ihrem Großvater, der fast Amerikaner geworden wäre, aber doch Elektriker in Unterfranken blieb. Ihre Großmutter setzt auf Katzen und Puppen, er hält sich an Steckdosen und Kabel. Auch wenn die beiden zanken wie Laurel und Hardy – sie verbindet diese eine Art von Liebe, die siebenundfünfzig Jahre hält.
Als der Großvater stirbt, beginnt die Erzählerin als Freiwillige in einem Berliner Seniorenheim. Dort trifft sie auf Frau Bellmann, die Wasserratte vom Werbellinsee. Auf Herrn Uhlig, der Schach mit der dänischen Königin spielen will. Und auf Herrn Winkler, der selbst die Eichhörnchen im Kalten Krieg wähnt.
Ein Roman über die Dinge, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und über die Dinge, an die man nicht denken will, bis sie passieren. Ein Buch über unsere Vergänglichkeit und das Abschiednehmen – und darüber, was wir festhalten können, wenn alles andere verschwindet.
ERSCHEINT AM 30. JULI